Der SVB spielt 1:1 gegen den SV Schlitters

„Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge.“ (Leonardo da Vinci)

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Am Gauder Fest-Wochenende, eines der ältesten Volksfeste im Alpenraum, liefen die beiden Tabellennachbarn bei kaltem bewölktem Wetter und tiefem Boden ein. In der ersten Hälfte neutralisierten sich die Mannschaften der Bezirksliga Ost. Den Zuschauern wurden nur wenige Chancen geboten, die Abwehrreihen machten ihre Aufgabe gut, das Mittelfeld war mehr in der Hand der Zillertaler, die wohl heute in der Nähe des Gauderlehen, so wird das Grundstück der Brauerei genannt wo vor 1950 das Fest stattfand, zu finden sein werden. Gefunden hat in der sechsten Minute ein Schuss der Schlitterer die Querlatte, in der achten Minute kam es zu einem weiteren gefährlichen Angriff des SV Schlitters. Die Antwort der Macht am Inn folgte in der 15. Minute durch einen satten Schuss Alexander Gschwentners und in der 32. und 41. Minute durch Chancen von Noah Samer.
Keine Chance führte überraschend nach 12 Minuten in der zweiten Spielzeit zum 1:0 der Heimmannschaft. Ein vermeintlich ungefährlicher Flatterball überraschte Andreas Atzl und unseren Goalie, die sich bei der Klärung leider gegenseitig im Weg standen. Im Anschluss übernahm unser Team das Zepter und ließ kaum noch Entlastungsangriffe der Schlitterer zu. Der Ausgleich in der 75. Minute war die logische Konsequenz des Pressings der Macht am Inn, die bis Spielende noch erfolglos auf den Siegestreffer drängte.

Leonardo da Vinic, einer der berühmtesten Universalgelehrten aller Zeiten, ist vor 500 Jahren verstorben. Da Vinci war Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph. Sein bekanntestes Gemälde ist wohl die Mona Lisa, jedoch war er wohl auch in vielen anderen Bereichen seiner Zeit voraus. „Er glich einem Menschen, der in der Finsternis zu früh erwacht war, während die anderen noch alle schliefen.“, brachte Sigmund Freud die visionären Sichtweisen Leonardos auf den Punkt. Fußballerisch visionär, um bei der „kleinen Ehrlichkeit“ zu bleiben, war unser gestriger Auftritt in Schlitters nicht, aber zumindest nahmen unsere Burschen den Kampf an und konnten mit dem Unentschieden Schadensbegrenzung betreiben.

„Ein zu nervöser Auftritt unserer Jungs, wir haben heute bis zum Mittelfeld gut kombiniert, dann fehlten uns die Ideen, um den SV Schlitters die drei Punkte zu entführen!“, berichtete mir unsere Badlstadionsprecher-Legende, Walter Gschwentner, seine Sicht des Spiels bei der Heimfahrt.

Unsere Macht am Inn kommt kommenden Samstag auch wieder heim und wird gegen den SV Ried/Kaltenbach gelassener auftreten und den Tabellendritten mit einem Sieg näher rücken… Das Spiel beginnt um 18:30, um 16:15 bestreitet unser Reserveteam das Vorspiel…

 

 

 

 

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